Am 19. und am 20. Juni
2007 finden an der TU München sowie an der LMU
München die Hochschulwahlen statt. An der HfP finden die
Wahlen erst wieder im nächsten Jahr statt. Auf dieser Seite
möchten wir euch über unsere Aktivitäten zu
den Hochschulwahlen an der TU sowie an der LMU informieren.
TU München
Die LHG TU München tritt zur Senatswahl
mit einer eigenen Liste an. Unsere Kandidaten sind Max von Vopelius,
Physikstudent im 2. Semester, und Christian Traub, Maschinenbaustudent
im 10. Semester.
LMU München
An der LMU wurde eine
neue Grundordnung beschlossen, die die demokratischen
Mitbestimmungsmöglichkeiten der Studierenden erheblich
beschneidet. So wurde die Zahl der studententischen Vertreter auf zwei
reduziert, der erweiterte Senet wurde ersatzlos gestrichen. Der
studentische Konvent wurde durch einen so genannten Konvent der
Fachschaften ersetzt, der nun nicht mehr direkt gewählt wird,
sondern aus von den Fachschaften entsendeten Vertretern besteht. Damit
rückt der Konvent von der Studierenden weg und die
Entscheidungsprozesse werden intransparent. Gruppen, die in
Fachschaften die Minderheit stellen, werden im Konvent nicht mehr
vertreten sein. Die Interessen ihrer Wähler werden mit
Füßen getreten.
Die LHG LMU München wird die
Entdemokratisierung an der Hochschule nicht hinnehmen und ruft dazu
auf, die Hochschulwahlen zu boykottieren. Wir fordern stattdessen:
- Klar nach dem Subsidiaritätsprinzip
verteilte Kompetenzen zwischen Konvent, Fakultätsvertretungen
und Fachschaften.
- Die Studenten entscheiden über die
Zusammensetzung dieser Gremien in separaten und direkten Abstimmungen.
Die Vorteile:
- Die Studierenden erhalten Transparenz
und direkte Kontrolle über ihre Belange auf allen Ebenen.
- Keine Stimme geht verloren.
- Die Mehrheitsverhältnisse werden nicht
verzerrt.
- Echte Demokratie statt Meinungsgleichheit.